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Gryonne-Fussgängerbrücke, Monthey

Das architektonische Werk fügt sich behutsam in diese natürliche Umgebung ein, um seine optischen und ökologischen Auswirkungen zu minimieren und gleichzeitig einen neuen Blick auf den Fluss, die grossartige Alpenlandschaft und die neue Verbreiterung der Gryonne-Mündung zu ermöglichen.

Die Gryonne-Fussgängerbrücke ist als Kunstbau mit eleganter, schlanker und unaufdringlicher Struktur konzipiert, der die Schwemmlandumgebung aufwertet. Ihr Beitrag zum Erlebnis der Uferwege und der Flussüberquerung soll einen freien Blick auf die Naturlandschaft ermöglichen. Ein Träger mit konstanter Höhe über die gesamte Länge, bestehend aus identischen, vorgefertigten Bogensegmenten von geringer Höhe aus Ultra-Hochleistungs-Faserverbund-Baustoff (UHFB), bildet die Bodenplatte. Diese wird von einem zentralen Pfeiler im Rhônebett getragen und durch einen UHFB-Träger verstärkt. Schliesslich stellt die äussere Längsvorspannung, die von der Bodenplatte geschützt ist und an den Enden der drei an der Baustelle montierten und vorgespannten Abschnitte verankert ist, die Standfestigkeit des Bauwerks sicher. So begrenzt die Bodenplatte die auftretenden Kräfte, erleichtert die Montage und erhöht die Steifigkeit, indem sie das Material dort platziert, wo es notwendig und wirksam ist. Dadurch entsteht eine langlebige, unterhaltsarme, leichte Konstruktion, die wirtschaftliche Interessen und Nachhaltigkeit vereint.

Projektwettbewerb für den Bau der Gryonne-Fussgängerbrücke über die Rhône
2. Preis

Bauherr
Kanton Wallis und Kanton Waadt
Projekte
2025-2029
Mitarbeiter
Giorgio Braga, Nicola Chong, Baris Kansu, Arthur Piaget, David Rodriguez Amor
Zusammenarbeit
Muttoni Partners Ingénieurs Conseils SA & PRA Ingénieurs Conseils SA
Copyright